Augenbeschwerden im Winter
März 2018

Augenbeschwerden im Winter

Während der Wintermonate können das kalte Wetter und die Umstände Ihre Augen stark beeinträchtigen. Hier sind einige allgemeine Augenprobleme, an denen Menschen im Winter leiden und Tipps, wie sie bekämpft werden können.

Während der Wintermonate können das kalte Wetter und die Umstände Ihre Augen stark beeinträchtigen. Hier sind einige allgemeine Augenprobleme, an denen Menschen im Winter leiden und Tipps, wie sie bekämpft werden können.

Trockene Augen
Im Winter ist das Wetter kälter, die Luft trockener und es ist windiger. Das alles kann die Augen austrocknen. Aber auch wenn Sie versuchen, sich an der Wärme aufzuhalten, zum Beispiel am Kamin oder an der Heizung, kann dies die Augen austrocknen. Hier finden Sie einige einfache Tipps, um dieses ärgerliche Problem zu bekämpfen.
 
  • Verwenden Sie regelmässig künstliche Tränen, um Ihre Augen den ganzen Tag über feucht zu halten.
  • Trinken Sie viel Wasser oder Tee und sogar warme Suppen. Somit wird nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihre Augen mit Wasser versorgt.
  • Versuchen Sie direkte Wärme zu vermeiden, besonders Luft, die direkt in Ihr Gesicht bläst, zum Beispiel das Gebläse in Ihrem Auto. Lenken Sie den Luftstrom weg von Ihrem Gesicht.
  • Wenn Sie draussen am Spazieren sind, tragen Sie eine Brille, um Ihre Augen vor dem Wind zu schützen, der Ihre Augen austrocknet.
  • Wenn Sie bereits an trockenen Augen leiden, ist es sinnvoll, mit Ihrem Augenarzt zu sprechen. Dieser kann Sie darüber beraten, was Sie zusätzlich tun könnten, um die Beschwerden zu lindern.
 
Tränende Augen
Das kalte Winterwetter kann Ihre Augen nicht nur austrocknen, sondern auch zu tränenden Augen führen. Das kann sehr nervig sein und auch dazu führen, dass Sie nur noch verschwommen sehen. Falls dies der Fall ist, empfiehlt es sich, dass Sie draussen eine Seh- oder Sonnenbrille tragen. Somit vermeiden Sie, dass die kalte Luft/Wind die Augen austrocknet und zum Tränen bringt. Beachten Sie auch, wenn Sie Ihre Augen abwischen, dass Sie saubere Tüchlein verwenden, um Infektionen zu vermeiden. Übermässiges Tränen kann auch durch andere Faktoren wie Infektionen, verstopfte Tränenwege usw. ausgelöst werden. Wenn Sie besorgt sind, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Augenarzt, damit er dies überprüfen kann.
 
Müde Augen
Die Wintermonate sind dunkler und das natürliche Licht ist reduziert, was zum Beispiel das Lesen, Schreiben und bestimmte Aufgaben erschweren kann. Wenn Sie Ihre Augen strapazieren, um bei schlechten Lichtverhältnissen zu sehen, kann dies dazu führen, dass Ihre Augen schneller ermüden als gewöhnlich. Um dies zu vermeiden, sollten Sie bei Naharbeit eine Lampe anschalten, um genügend Licht zu haben. Tragen Sie zusätzlich Ihre Brille, um eine Überbelastung der Augen zu vermeiden und benutzen Sie gelegentlich befeuchtende Augentropfen, um Ihre Augen zu erfrischen.
 
Lichtempfindliche Augen
Im Winter steht die Sonne am Himmel niedriger. Dies kann zu Schwierigkeiten, insbesondere beim Autofahren, führen. Versuchen Sie nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter eine Sonnenbrille zu tragen. Bewahren Sie eine Ersatz-Sonnenbrille in Ihrem Auto auf, damit Sie immer auf die tiefstehende, grelle Sonne vorbereitet sind. Sonnenbrillen schützen Ihre Augen auch vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne, die zu vielen Augenproblemen beitragen können, wie zum Beispiel dem Grauen Star und der Makuladegeneration. Stellen Sie sicher, dass Ihre Sonnenbrille zu 100% vor UVA- und UVB- Strahlen schützt.
 
Rote Augen
Rote Augen können ein Zeichen für viele Dinge sein, wie Müdigkeit, Trockenheit, verschwommenes Sehen, Infektionen und Entzündungen. Das kalte Winterwetter kann durch viele Faktoren zu Augenrötungen führen, aber auch die direkte UV-Strahlung oder Schneereflektion kann Ihre Augen reizen. Dies kann zu einer Hornhautentzündung führen, was sich in roten und schmerzhaften Augen äussert. Dies ist ein weiterer Grund, warum das Tragen einer Sonnenbrille oder einer Skibrille im Winter so wichtig ist.